„800 Jahre Naumburger Meister“ im Naumburger Dom
Beim Betrachten der
Mariendarstellungen des Naumburger
Meisters entstand die Idee,
unser Konzertprogramm der Gottesmutter Maria zu widmen.
Künstler aller Zeiten und der verschiedensten Bereiche – seien es Architekten, Bildhauer, Dichter,
Komponisten oder Instrumentenbauer –
ließen sich von ihr inspirieren, indem sie Maria selbst ins
Zentrum Ihres Werkes stellten
oder
aus der Fülle der Mariensymbolik schöpften.
Neben Pflanzen,
Tieren und Gestirnen sind besonders Glocken
und Glockenräder,
die über die Dimension des Klanges und der Musik unmittelbar
zu uns sprechen,
in Verbindung mit Maria zu bringen.
Auch der Naumburger Dom besitzt eine Marienglocke, gegossen
1503.
Ihre Inschrift gab unserem Programm seinen Namen.
Das Konzert
schlägt einen großen Bogen vom frühen 13.
Jahrhundert, der Zeit,
als der Naumburger Meister zunächst an den bedeutenden
französichen Kathedralen von Noyons, Amiens und Reims und
schließlich in
Naumburg und Meißen wirkte, bis in unsere Gegenwart.
(Änderungen vorbehalten)
Glocken:
Rekonstruktionen eines
Cymbelspiels
(cymbala = kleine
Glöckchen) des 15./16. Jh.,
Glockenrades und geschmiedeter
Glocke durch Veit Heller und Kupferschmiedemeister Immanuel
Hochkeppeler,
Leipzig
Wir danken
Herrn Guido Siebert (Ausstellungssekretär
Vereinigte Domstifter Naumburg),
Herrn Matthias Ludwig (Domarchivar Naumburger Dom),
Herrn KMD Jan-Martin Drafehn (Naumburg),
den Mitarbeiterinnen der Bibliothek der Hochschule für Musik und
Theater Leipzig,
den
Musikverlagen Kunzelmann (Adliswil/Schweiz), Butz (St. Augustin), Moeck
(Celle) und dem Musiklädle Schunder (Karlsruhe),
Frau
Dr. Ute Tischer (Universität Potsdam), Herrn Dr. Michael Kinne
(Mannheim) und Herrn Veit Heller (Museum für Musikinstrumente Leipzig)
herzlich für fachliche Beratung und freundliche Unterstützung.